Wie uns Moringa vor Burnout schützt

Moringa oleifera enthält alle Stoffe, die zur Burnout-Prophylaxe beitragen, in hoher Konzentration und ausgewogener Zusammensetzung.

Was sind die wahren Ursachen von Ausgebranntsein?

 

Was hat Ernährung mit Burnout zu tun, mögen sich jetzt manche Leser fragen. Burnout ist in aller Munde; der Begriff schaffte es 2011 knapp hinter Fukushima auf Platz 6 der Liste „Wort des Jahres“. 2012 plant die deutsche Sozialministerin eine Kampagne gegen psychische Überlastung in der Arbeitswelt. „Muss bald ganz Deutschland auf die Couch?“, fragte Maybrit Illner im Herbst 2011 ihre Gäste. Was bisher zu kurz kam, sind die körperlichen Ursachen und Auswirkungen des Ausgebranntseins. Gesundheit fängt in der Zelle an. Wenn der Zelle bestimmte Nährstoffe fehlen, kann das Gehirn nicht mehr optimal arbeiten und wird leicht überfordert. Unsere gesamte Ernährungs- und Lebensweise ist nicht mehr artgerecht. Es wird daher Zeit, das Thema Burnout aus der Psychoecke herauszuholen.

 

Die häufigsten Symptome eines Burnouts sind Erschöpfung, Schlafprobleme, Gereiztheit, depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen, Unruhe, Antriebslosigkeit, Infektanfälligkeit sowie innere Distanz zu der Tätigkeit, die man ausübt. Hinzu kommen oft Panikattacken, Herzprobleme und Magen-Darm-Beschwerden.

 

Vitalstoffe für eine gesunde Stressantwort

 

Bei Stress wird vor allem Cortison, unser wichtigstes Stresshormon, sowie die Neurotransmitter Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin ausgeschüttet. Die wichtigsten Bremsen für übersteigerte Stressreaktionen sind DHEA und Serotonin. Die Grundbausteine von Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin sind die Aminosäuren Phenylalanin und Tyroxin. Für die einzelnen Produktionsschritte sind eine Reihe von Mikronährstoffen, vor allem Vitamin B6, Magnesium, Folsäure, Vitamin C und Kupfer erforderlich. DHEA oder Dehydroepiandrosteron gilt als Anti-Stress-Hormon. DHEA wirkt antidepressiv und stärkt das Immunsystem; mit zunehmendem Alter nimmt es kontinuierlich ab. Serotonin wird als „Gute-Laune-Stoff“ bezeichnet. Dieser Botenstoff wirkt entspannend und antidepressiv, er hebt die Stimmung und steigert Motivation und körperliche Leistung. Außerdem wirkt er schlaffördernd und erhöht die Schmerztoleranz.  Serotonin wird aus der essenziellen Aminosäure L-Tryptophan gebildet. Ko-Faktoren für die Bildung von Serotonin sind vor allem Vitamin B6 und  Magnesium. Unter Dauerstress kommt es zu Störungen in der Umwandlung von Tryptophan in Serotonin. Alle diese Substanzen finden sich in der Moringa-Pflanze. Gute Laune und heitere Gelassenheit kann man also tatsächlich essen.

 

Ein ausgewachsener Mensch besteht aus etwa 100 Billionen Körperzellen. Würde man all diese Zellen aneinanderreihen, könnte man sie hundertmal um die Erde wickeln. Ein gesunder Zellstoffwechsel in all diesen vielen Zellen ist die Grundvoraussetzung für körperliche und seelische Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Um funktionieren zu können, brauchen die Zellen Energie in Form von ATP, Adenosintriphosphat. Diese Energie muss täglich aus der Nahrung aufgenommen werden, denn sie lässt sich nicht speichern. Pro Sekunde laufen in jeder Körperzelle über 50.000 Stoffwechselprozesse ab. ATP wird von kleinen Kraftwerken in unseren Zellen, den Mitochondrien, erzeugt. Muskelzellen besitzen 1.500 Mitochondrien, unsere Nervenzellen bis zu 5.000, und die weibliche Eizelle trägt bis zu 120.000 dieser kleinen Kraftwerke in sich. Innerhalb der Mitochondrien findet die Energiegewinnung unter Verbrauch von Sauerstoff in so genannten Atmungsketten statt. Davon haben wir die unvorstellbare Anzahl von ungefähr 180 Billionen im Körper! Ohne Mitochondrien gibt es kein Leben, und ohne leistungsfähige und funktionsfähige Mitochondrien keine Lebensenergie. Bei chronischem Energiemangel in der Zelle fühlen wir uns müde und erschöpft.


Oxidativer Stress als Mitursache von Burnout

 

Wenn die Mitochondrien zu wenig Energie bereitstellen, spricht man von mitochondrialer Dysfunktion. Bei der Produktion von ATP entstehen freie Radikale, deren Zerstörungskraft zum Zusammenbruch des Energiestoffwechsels führen kann. Freie Radikale entstehen auch durch chronische Arbeitsüberlastung und Dauerstress sowie durch Umweltgifte, Entzündungen, Rauchen, Alkohol und viele Arzneimittel. Der Körper schützt sich vor diesen Angriffen durch Vitamin C, Selen, Vitamin E, Beta-Karotin, Zink, Coenzym Q10, Mangan und schwefelhaltige Aminosäuren, durch Polyphenole und Glutathion, eine Eiweißverbindung aus verschiedenen Aminosäuren. Alle diese essenziellen Mikronährstoffe finden wir in Moringa.

 

Neben der Zufuhr dieser antioxidativen Powerstoffe sind auch ausreichende Entspannungszeiten, Bewegung, Sonnenlicht und erholsamer Schlaf wichtig zur Regeneration. Eine Dauerbelastung mit freien Radikalen ohne ausreichende Schutzsysteme führt zu einem Energiedefizit, da die Mitochondrienfunktion nachlässt und ihre Struktur im Extremfall zerstört wird. Man kann Burnout auch als direkte Folge einer Erschöpfung der Zellkraftwerke bezeichnen.

 

Vitalstoffdefizite sind vorprogrammiert

 

Der Nährstoffverlust in unseren Lebensmitteln ist dramatisch. Von 1985 bis 2002 hat sich der Kalziumgehalt in Brokkoli um 73 % verringert, der Gehalt an Vitamin B6 in Bohnen ist um 77 % und in Bananen sogar um 95 % zurückgegangen, der Folsäuregehalt in Bananen nahm um 79 % ab, der Vitamin-C-Gehalt in Erdbeeren um 87 % und in Äpfeln um 60 %. Daher sind wir auf natürliche Nährstoffkonzentrate wie Moringa-Blätter angewiesen, die ein Füllhorn an Schutz- und Vitalstoffen darstellen.

 

Burnout-Prophylaxe durch Vitalstoffe in Moringa

 

Alpha-Liponsäure, ein Vitaminoid, schützt die Zellmembranen und Mitochondrien vor Schäden. Es stärkt das Immunsystem und hemmt Entzündungen. L-Carnitin wird aus den Aminosäuren L-Lysin und L-Methionin gebildet und transportiert langkettige Fettsäuren ins Mitochondrien-Innere. Ko-Faktoren sind die Vitamine C, B6 und Niacin sowie Eisen. L-Carnitin-Mangel führt zu Müdigkeit und Erschöpfung. Das Coenzym Q10 transportiert in der Mitochondrien-Membran Elektronen zu dem Ort, an dem sie gebraucht werden. Q10 wird auch als Zündkerze für den Mitochondrien-Motor bezeichnet. Der Körper kann Q10 selbst herstellen und benötigt dafür Vitamin B12 und Folsäure. L-Phenylalanin braucht der Körper zur Herstellung von L-Tyrosin, der Vorstufe der Neurotransmitter Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin sowie der Schilddrüsenhormone. Außerdem ist es ein Vorläufer für die Bildung von Melatonin, das ein starker Radikalfänger ist. L-Tryptophan ist der Grundstoff für gute Laune. Diese essenzielle Aminosäure spielt für die Burnout-Prophylaxe eine große Rolle, weil sie Vorläufer des Glückshormons Serotonin und auch des Melatonins ist. Im Tryptophan-Stoffwechsel spielt Vitamin B6 eine große Rolle. Vitamin B6-Mangel führt damit zu Tryptophanmangel.

 

Magnesium ist das Mineral der Gelassenheit. Es spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel der Mitochondrien, weil alle energieabhängigen Stoffwechselvorgänge Magnesium benötigen. Es ist außerdem beteiligt an der Aktivierung der B-Vitamine. Einem Magnesiummangel folgt oft ein Mangel an diesen Nervenvitaminen. Magnesium verringert die Freisetzung von Stresshormonen wie Cortison und dämpft damit die Reaktion des Organismus auf Stress. Symptome eines Magnesiummangels sind Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, verringerte Stressresistenz, Impulsivität, Nervosität, Unruhe, Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Zink ist ein unverzichtbares Mineral für Zellteilung, Immunsystem, Eiweißsynthese und Wachstum. Zinkmangel macht sich durch chronische Müdigkeit, Antriebsschwäche, geringe Stressresistenz, Konzentrationsschwäche, Depressionen und hohe Infektanfälligkeit bemerkbar.

 

Mangan aktiviert viele Enzyme, die als Antioxidans wirken. Damit schützt es die Mitochondrien-Membran vor der Zerstörung durch freie Radikale. Mangan ist außerdem für die Herstellung von Dopamin und Melanin nötig. Selen gilt als Stimmungsaufheller. Typische Symptome von Selenmangel sind Lustlosigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche. Folsäure ist nicht nur für Schwangere unentbehrlich. Wasserlösliche B-Vitamine oder Folate sind essenziell für die DNS-Synthese und damit für alle Zellteilungsvorgänge. Vitamin B1 ist ein Universalgenie; es ist an der Bereitstellung verschiedener Brennstoffe für die Mitochondrien beteiligt. Es ist auch wichtig für die Reizübertragung der Nervenzellen und für den Neurotransmitter-Stoffwechsel. Ein Thiaminmangel macht sich durch Müdigkeit, Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche, Depressionen, Ängsten, Vergesslichkeit und Verwirrtheit bemerkbar. Vitamin B2 ist beteiligt an der mitochondrialen Atmungskette und schützt die Mitochondrien vor antioxidativem Stress. Mangelsymptome sind Antriebsschwäche und Depressionen. Vitamin B3 (Niacin) schützt ebenfalls die Mitochondrien vor freien Radikalen und ist an der DNA-Reparatur beteiligt. Niacin kann vom Körper aus L-Tryptophan unter Mitwirkung von Vitamin B2 und B6 hergestellt werden. Bei Niacin-Mangel machen sich in unseren Zellen Gifte breit und das beeinträchtigt die Energieerzeugung. Die Auswirkungen zeigen sich in Leistungsschwäche, Erschöpfung, Psychosen, Halluzinationen und Verwirrtheit. Vitamin B6 wird auch als das Nervenvitamin bezeichnet. Vitamin B6 ist unentbehrlich für die Neurotransmitter-Synthese und den Aminosäure-Stoffwechsel. Ein Mangel kann sich durch Leistungsschwäche, neurologischen Ausfallerscheinungen, Schlafstörungen und Reizbarkeit äußern. Vitamin B12 oder Cobalamin ist nicht nur für die Blutbildung wichtig, sondern auch für die Zellteilung und für den Schutz der Nervenzellen. Vitamin B12 entgiftet die Zelle von Nitrogasen und damit vor der zerstörerischen Wirkung von Nitrostress. Mangelsymptome sind unter anderem Müdigkeit, Psychosen, Konzentrationsmangel, Gedächtnisstörungen, geringe Stresstoleranz und Reizbarkeit. Vitamin C stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern schützt auch vor Stress. Es ist beteiligt an der Synthese verschiedener Hormone im Hypothalamus, einem Abschnitt des Zwischenhirns, der das vegetative Nervensystem steuert. Vitamin C ist auch an der Synthese der Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin beteiligt. Bei Stress wächst der Bedarf an Vitamin C. Ein Mangel an diesem Vitamin kann sich durch Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Schwäche, depressiven Verstimmungen und Stimmungsschwankungen äußern. Vitamin E ist der Hüter der Zellmembran. Es schützt alle Zellen vor Verschleiß und Alterung durch den Angriff freier Radikale. Wenn die Fette oder Lipide in den Zellmembranen ranzig werden, sinkt die Energiegewinnung in den Mitochondrien. Neurologische oder sensorische Störungen können bei einem Vitamin-E-Mangel auftreten. Quercetin gehört zu den wasserlöslichen sekundären Pflanzeninhaltsstoffen aus der Gruppe der Polyphenole. Quercetin unterstützt die Neubildung von Mitochondrien. Daher wird dieser Stoff auch in der Burnout-Therapie eingesetzt. OPC oder

oligomere Proanthocyanidine gehören zu den Flavonoiden, einer weiteren Gruppe der sekundären Pflanzeninhaltsstoffe. OPC besitzt eine noch höhere antioxidative Wirkung als Vitamin C oder Vitamin E. Sulfide sind schwefelhaltige Substanzen und wirken als Hauptentgifter. Sie stellen einen wichtigen Baustein für Aminosäuren dar, entgiften den Körper und schützen die Zellen vor freien Radikalen. Sulfidmangel führt zu einer Einschränkung der Mitochondrien-Funktion.

 

Moringa oleifera enthält alle diese Stoffe, die zur Burnout-Prophylaxe beitragen, in hoher Konzentration und ausgewogener Zusammensetzung. Bei der Behandlung des Burnout-Syndroms arbeiten bereits viele Heilpraktiker mit Nahrungsergänzungsmitteln auf Basis der erwähnten Mikronährstoffe zur schnellen Regeneration des Zellstoffwechsels. Mit Moringa sind wir auf der sicheren Seite, was unsere Vitalstoffversorgung zur Vorhinderung von Burnout betrifft. Wenn wir dann noch für Entspannung und Bewegung an frischer Luft sorgen, sind wir diesem Problem im wörtlichen Sinn davongelaufen. Durch Messung des ATP-Umsatzes hat Dr. Ulrich Strunz herausgefunden, dass der tägliche Läufer sechsmal mehr Kraftwerke, also sechsmal mehr Energie als der Nichtläufer hat. Durch Laufen und andere Ausdauersportarten werden Serotonin, das Kreativitätshormon ACTH und Endorphine (Glückshormone) freigesetzt.

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