Antwort des Moringa auf die tückische Zuckerkrankheit

Es ist allgemein bekannt, dass Diabetes zu Weltepidemie geworden ist. Sicherlich sind Sie oder Ihnen nahe stehende Menschen dieser Erkrankung schon begegnet. Die Leute müssen sich dieser Krankheit anpassen und bei schwereren Formen verbittert die regelmäßige Insulin-Dosis das Leben. Aber auch bei dieser so konservativ wahrgenommenen Therapie kann man mit etwas Neuem helfen, die Therapie unterstützen und effektiver machen. Die Rede ist natürlich von Moringa.

Jedes Jahr erkranken bei uns mehr als 350 000 Menschen an Diabetes mellitus, wobei die Tendenz bedrohlich steigend ist. Sollte der jetzige Trend so weiter gehen, wären 2050 jeder dritte Mann und fast 40 Prozent der Frauen durch Diabetes betroffen. Die Anzahl an Kindern mit erworbener Erkrankung Diabetes II, in der Vergangenheit Erwachsenen-Diabetes genannt, weil nur ältere Leute dadurch betroffen wurden, steigt ebenfalls.


Prävention ist wichtig

Die Vorbeugung der Diabetes ist unter dem Motto Lauf der Zuckerkrankheit davon bekannt. Auch so bezeichnen die Ärzte die Präventionsmethode - d.h. sie plädieren für aktive Bewegung. Richtige Lebensweise hilft natürlich auch - weniger süße Speisen, weißes Mehl und tierische Fette.

Die Erkrankung an sich steht seit längerer Zeit unter der Lupe der Wissenschaftler und Diabetologen. Die  Wissenschaftler forschen ständig an der Senkung des Zuckerpegels im Blut der Patienten mit Diabetes und stoßen bei der Entwicklung von wirkungsstärkeren Stoffen sehr oft auf Moringa. 


Moringa fasziniert die Diabetes-Experten

Professor Wolfgang Vierling von der Technischen Universität in München hat beispielsweise informiert, dass die Moringa-Blätter Komponenten enthalten, die den Zuckerspiegel im Blut senken. Das im Moringa anwesende Chrom hilft,  die Wirkung des Insulins zu erhöhen und fördert die Aufnahme der Glukose aus dem Blut. So wie in anderen Bereichen entstehen selbstverständlich verschiedene Mythen über die wundervolle Anwendung des Moringa, im Zusammenhang mit der Zuckerkrankheit ist es nicht anders. Der Moringa an sich ist keine Antwort auf eine umfangreiche Bekämpfung dieser Krankheit. Gäbe es jedoch beispielsweise keine Heilpraktiker aus Indien, hätten die Wissenschaftler nicht seine aktiven Komponenten, die mit der klinischer Heilung von Diabetes kombiniert werden können, feststellen können. Ein Fakt ist, dass man gegen Diabetes in der Pflanzenwelt nichts wirkungsstärkeres als Moringa findet. Auch die Diabetes-Patienten im Universitätskrankenhaus in Dakar und Senegal wurden nach der Anwendung von diversen Heilpflanzen gefragt. Von insgesamt 41 Pflanzen war Moringa mit 65,9 Prozent das meistgenannte Mittel. 


Testen unter Lupe

Das Portal sciencedirect informierte über eine Reihe von Forschungen, die vielen früheren Forschern recht gaben. Die ägyptischen Wissenschaftler haben die Wirkungen von Moringa an Ratten, die in solchen Laboratorien üblicherweise genutzt werden, getestet. Sie sind zu sehr interessanten Schlussfolgerungen gekommen.  Der Moringa-Extrakt führte bei den getesteten Subjekten zu einer Senkung des Glukose-Spiegels von 380 Prozent auf 145 Prozent, das heißt, der Zuckerspiegel im Blut wurde zweiundhalb mal gesenkt. Im Blut wurde zugleich der Spiegel eines Antioxidans, konkret Glutathion, von 22 auf 73 Prozent erhöht.

In einer jüngeren Studie der Medizinischen Universität Hainan in China, die im Prestigemagazin Asian Pacific Journal of Tropical Biomedicine veröffentlicht wurde, konnten die Wissenschaftler die Antidiabetes-Wirkung des Moringa bestätigen. Die umfangreiche Studie bestätigt auch den erfolgreichen Kampf des Moringa als Ergänzungsheilmittel gegen die Hyperglykämie, also den Stand bei den Diabetikern, wenn der Glukose-Spiegel im Blut über 10 mmol/l steigt. 


Moringa kann ein nützlicher Helfer bei verschiedenen Therapien sein und Diabetes ist auch keine Ausnahme. Moringa allein heilt nicht die schweren Formen von Diabetes, doch Hand-in Hand mit der gängigen Therapie kann er die Erscheinungen nachweislich lindern.


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